DBH-Beachhandball-Masters 2002 - Presseberichte
 
 

Kölner Stadtanzeiger 29.07.2002

„Hände Gottes“ tricksten im heißen Sand

Beachhandball-Teams aus ganz Deutschland kämpften um die Fahrkarte nach Cuxhaven

VON JOACHIM SPROTHEN

Sommersport höchster Güteklasse gab es am Wochenende an der Kulturfabrik Zikkurat zu sehen.

Mechernich-Firmenich 28.07.02 - Während die normalen Zeitgenossen bei den tropischen Temperaturen am Wochenende jede überflüssige Bewegung tunlichst vermieden, tropfte und floss am Zikkurat jede Menge Schweiß in den heißen Sand. Dort waren die Beachhandballer rastlos aktiv. In Firmenich bot sich die letzte Chance, sich für die Endrunde der „Masters-Serie“ zu qualifizieren, in der in acht Tagen in Cuxhaven die deutschen Mannschaftsmeister im Strandhandball ermittelt werden.

Am Zikkurat sollte sich die Spreu vom Weizen trennen. Wie im Vorjahr hatte der Turn- und Sportverein (TuS) Arloff-Kirspenich den Zuschlag des Deutschen Handball-Bundes (DHB) für die Organisation des 20. und letzten Vorrundenturniers bekommen. Mannschaften aus ganz Deutschland - von der Waterkant bis zu den Alpen - bemühten sich um die Fahrkarte nach Cuxhaven. In Firmenich suchten jeweils zwölf Herren- und Frauen-Teams ihre letzte Chance.

Die "Sandgirls" traten mit zwei Bundesliga-Spielerinnen an

„Wir waren schon im April ausgebucht“, berichtete der Handballabteilungsleiter des TuS, Hans-Dieter Schmallenbach. Denn im Schlepptau der Sportart Beach-Volleyball, die es mittlerweile sogar zu olympischen Ehren gebracht hat, erfreut sich auch die Handball-Version auf Sand wachsender Beliebtheit. Dies war auch der Grund für den DHB, 1999 die „Masters-Serie“ zu starten.

Im vergangenen Jahr gab es in Firmenich bei Dauerregen fast ein „Wasserball-Turnier“. Die Protagonisten waren dennoch begeistert vom Ambiente und dem Unterhaltungsprogramm drumherum. Am Wochenende waren auch einige Mannschaften am Start, die sich schon längst für Cuxhaven qualifiziert hatten.

Quasi nur zum Spaß waren auch die amtierenden deutschen Meister bei den Frauen, die „Sandgirls“ aus Recklinghausen, auf der Anlage am Zikkurat im schweißtreibenden Einsatz. Die Mädels waren immerhin mit zwei Bundesliga-Spielerinnen - Birte Tesch von Borussia Dortmund und Nina Sendfeld von Teutonia Riemke - angereist. Es wurde durchweg hochkarätiger Sport geboten, auch wenn einige Teams mit so abenteuerlichen Namen wie „Hände Gottes“, „Wurzelpeter“ oder „Bollerwagen“ an den Start gingen. Es ist schon anstrengend, sich über den Sand zu quälen anstatt mit festem Boden unter den Füßen Handball zu spielen. Die vier Mannschaften, die es in die Finals der Herren beziehungsweise Damen gebracht hatten, hatten schon ihr achtes Match à 20 Minuten reiner Spielzeit in den Knochen. Wobei beim Beachhandball Spielwitz, Akrobatik und Schnelligkeit noch gefragtere Tugenden sind als auf dem Hallenparkett.

Die beiden Gewinnermannschaften, die nun nach Cuxhaven reisen dürfen, waren gestern bei Redaktionsschluss noch nicht ermittelt. Am Samstag und am Sonntag wurde bis in die Abendstunden auf der Beach-Anlage an der Kulturfabrik in Vor-, Zwischen- und Endrunde um den Sieg gekämpft. Den Lokalmatadoren hatte Schmallenbach allerdings schon am Samstag keine Chancen eingeräumt.

„Motzpuppe“

Selbst für die Mädchen des TuS Arloff-Kirspenich, die immerhin in der Landesliga spielen und mit den „Beachgirls“ des TuS Kreuzweingarten-Rheder die Fahnen des Kreises Euskirchen hochhielten, war die Konkurrenz zu stark.

Dafür konnten die jungen Damen aus Arloff-Kirspenich aber mit einem anderen Superlativ glänzen: Sie hatten nach einem gemeinsamen Spanien-Ausflug die jeweils hervorstechendsten Wesensmerkmale als Namenszug auf die Trikots drucken lassen. Mit einer „Motzpuppe“, einer „Zappelpuppe“ oder gar einer „Saufpuppe“ ging sonst kein Team an den Start.


Kölnische Rundschau 30.07.2002:
 

Kölner Stadtanzeiger 26.07.2002

Arlofferinnen sind im Sand selbst am Start

 

Mechernich-Firmenich 25.07.02- Raus aus den Schuhen und rein in den Sand heißt es am Wochenende in Mechernich-Firmenich für Handballer aus ganz Deutschland. Dann nämlich richtet der TuS Arloff-Kirspenich auf der Beachanlage der Kulturfabrik Zikkurat eines von bundesweit 29 Qualifikationsturnieren zur Deutschen-Beachhandball-Meisterschaft aus. Elf Herren- und 13 Damenmannschaften haben sich für dieses Spektakel angemeldet, unter ihnen auch die Lokalmatadorinnen des gastgebenden TuS, die Vorjahressieger aus Leverkusen sowie die amtierenden nationalen Titelträgerinnen aus Dortmund.

Der erste Anwurf erfolgt am Samstag um 12 Uhr, das letzte Spiel des Tages geht um 22 Uhr über die Bühne. Nach einer kurzen Nacht, die Arloff-Kirspenicher haben für ein attraktives Rahmenprogramm gesorgt, heißt es zeitig wieder aufzustehen, denn um 9.30 Uhr ruft bereits die „Pflicht“ auf den beiden Plätzen. Mit dem um 17 Uhr beginnenden Herrenfinale endet schließlich das Turnier.


Kölnische Rundschau 23.07.2002:
 
Zweites Beachhandball-Turnier
 

Die Meister der "Sandmans" und "Sandgirls" sind dabei 

rha Firmenich. Raus aus den Schuhen und rein in den Sand heißt es am kommenden Wochenende, 27. und 28.Juli, wieder auf der Firmenicher Beachanlage an der Kulturfabrik Zikkurat.  Handballer aus ganz Deutschland werden den gewohnten Hallenboden verlassen und sich im feinen Quarzsand tummeln - Technik, Spielwitz und Akrobatik werden beim Beachhandball im Vordergrund stehen.  

Der TuS 05 Arloff-Kirspenich veranstaltet zum zweiten Mal eines von bundesweit 29 Qualifikationsturnieren zur Deutschen Beachhandball-Meisterschaft, die am 3. und 4.August in Cuxhafen stattfindet. Das Arloffer Turnier ist in diesem Jahr das letzte Qualifikationsturnier - die Sieger erhalten die letzten beiden Tickets für Cuxhaven. 

Elf Herren- und 13 Damenmannschaften aus der gesamten Bundesrepublik sind gemeldet, sie kommen unter anderem aus Hamburg, Bremen und dem Ruhrgebiet. Mit dabei ist bei den Herren der Titelverteidiger des Vorjahres, "The Sandman´s" aus Leverkusen, bei den Damen reisen die amtierenden Deutschen Meister, die "Sandgirls" aus Dortmund an.

Als Lokalmatadoren werden neben der Damenmannschaft des Ausrichters Arloff-Kirspenich die "Blocksport Beach Boys" aus Euskirchen bei den Herren und bei den Damen die "Beach-Girls" aus Weilerswist und der TuS Kreuzweingarten-Rheder am Start sein. Schon seit April ist das Turnier ausgebucht, zahlreichen Mannschaften mussten die Organisatoren eine Absage schicken. 

Auf zwei Plätzen wird gespielt werden. Die ersten Partien werden am Samstag um 12 Uhr angepfiffen, die letzten um 22 Uhr. Sonntags findet das erste Spiel um 9.30 statt, um 17 Uhr beginnt mit dem Herrenfinale das letzte Match des Turniers. 

Am Turnierwochenende werden sich zwar einige Teams in den Hotels und Pensionen der Region einquartieren, die meisten wollen aber das besondere Turnier-Flair in vollen Zügen genießen. So wird sich eine Wiese am Rand des Zikkurats in ein Zeltdorf verwandeln. 

Neben dem Sport wird, wie bei allen Beachsportarten, der Spaß im Vordergrund stehen. Dies belegt das umfangreiche Rahmenprogramm, das die Arloffer zusammengestellt haben. Neben Tanzeinlagen gibt es am Sonntag Live-Musik mit "Better than Sex". Formel 1-Fans müssen am Sonntagnachmittag nicht nach Hause fahren: Auf zahlreichen Fernsehgeräten wird das Rennen in Hockenheim zu sehen sein. 

Bis tief in die Nacht wird im bebabylon gefeiert werden. Im Vorfeld des Turniers findet am Freitag eine "Sternen-Nacht" statt, am Samstag ist dann ab 22 Uhr "Zwei Euro-Party". 

 
 
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