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Unser Kursprogramm - 4. Quartal 2022

Hochwasserhilfe der Stiftung des 1. FC Köln

Köln/Arloff, 11. September 2022 (uk). Der stv. Vorsitzende des TuS 05, Ulrich Kessel, konnte am Sonntag, dem 11. September beim Spiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin eine Zuwendung der Hochwasserhilfe FC Stiftung in Höhe von 7.400 Euro in Empfang nehmen. 

Am 23. Juni dieses Jahres wurde Ulrich Kessel, der auch FC-Mitglied ist, auf eine Ausschreibung von Fördergeldern der FC Hochwasserhilfe aufmerksam. Die Ausschreibung richtete sich an gemeinnützige Institutionen, Gruppen oder Vereine die vom Hochwasser im Juli 2021 betroffen waren. Er informierte daraufhin den Geschäftsführer des TuS, Udo Wiedemann. Der stellte dann sämtliche geforderten Unterlagen zusammen und reichte den Antrag bei der Stiftung des 1. FC Köln ein. 

Am 5. August erhielt der Verein dann Post von der FC-Stiftung. Darin wurde dem Verein eine Fördersumme von 7.400 Euro bewilligt. Gleichzeitig wurden Vertreter des Vereins zu einem Übergabeevent eingeladen. 

Dieses Event fand nun im FC-Museum des Rhein-Energie-Stadions, beim Bundesligaspiel des FC gegen Union Berlin, statt. Der stv. Vorsitzende Ulrich Kessel durfte die Urkunde mit dem Förderbetrag an diesem Nachmittag aus den Händen des Präsidenten des 1. FC Köln, Dr. Werner Wolf, entgegennehmen, der auch Vorstandsvorsitzender der FC Stiftung ist. Bei einem kurzen Gespräch zwischen beiden stellte sich heraus das Dr. Werner Wolf Arloff-Kirspenich kennt und sich auch schon vor Ort ein Bild der Hochwasserschäden machen konnte. 

Ausser dem TuS Arloff-Kirspenich wurden noch weiteren 13 Vereinen und gemeinnützigen Organisationen Fördergelder übergeben. Bei dem kurzweiligen Event wurden die Gäste mit Speisen und Getränken vorzüglich versorgt. Man tauschte sich über die Erfahrungen mit der Flut und deren Auswirkungen aus und besuchte das Spiel des 1.FC Köln. Leider ging dieses jedoch mit 0:1 verloren.

Kinder stark machen

Im vergangenen Jahr startete die Jiu-Jitsu Gruppe des TuS 05 Arloff-Kirspenich ein Projekt, an das sie in diesem Jahr anknüpfen möchte. Als Thema hat der TuS 05 sich die Stärkung des Selbstbewusstseins unserer Schulkinder ab sechs Jahren gesetzt.

Kinder, die Unsicherheit, Verletzlichkeit, Schwäche und/oder Angreifbarkeit ausstrahlen, werden leicht zum Opfer, weil von ihnen mutmaßlich wenig Widerstand zu erwarten ist. Dies erkennen leider auch schon gleichaltrige Mitschüler/innen oder zumindest bereits etwas ältere Kinder. In erster Linie geht es darum, die Kinder so zu stärken, damit sie gar nicht erst in eine Opferrolle geraten. So kann unter anderem die Körpersprache darüber entscheiden, ob man zur Zielscheibe von mentalen oder gar körperlichen Übergriffen von Mitschülern wird.

Um dem entgegenzuwirken, bieten wir ab dem 16. September 2022 jeweils freitags, von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr, ein Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungstraining an. Geleitet wird das Training von Elena Mies (1. Kyu Jiu-Jitsu) und Josef Flecken (3. Dan Jiu-Jitsu). Beide sind qualifizierte Übungsleiter beim Deutschen Olympischen Sportbund.

Das Training findet in der vereinseigenen Turnhalle an der Grundschule, Erlenhecke 43 in Arloff statt. Interessierte Kinder können zunächst einmal unverbindlich hineinschnuppern. Leichte Sportbekleidung genügt. Bitte geben Sie Ihrem Kind etwas Verpflegung / Getränk für die Pause mit. Die Eltern werden gebeten, sich möglichst nicht in der Turnhalle aufzuhalten. Der Aufenthalt in unserem Clubraum ist jedoch möglich. 

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Josef Flecken unter der Mobilnummer: 0151-12084893 zur Verfügung.

Kyu-Lehrgang beim TuS Arloff-Kirspenich

Arloff, 21. August 2022 (jf). Nach längerer Zeit, bedingt durch die Pandemie und die Flutkatastrophe, richtete die Jiu Jitsu Abteilung des TuS, im Auftrag des Deutschen Jiu Jitsu Bundes (DJJB) wieder einen Selbstverteidigungslehrgang aus. Als Referenten waren Rüdiger Kieß und Alexander Galk, beide 3. Dan Jiu Jitsu, vom Verein Doshinkai aus Oberhausen angereist. Im Gepäck hatten sie etliche Abwehrtechniken gegen Faustschläge und Fußtritte. 

Nach Vorstellung der Lehrgangsleiter durch den Vereinstrainer, Josef Flecken (3. Dan Jiu Jitsu) und dem gemeinsamen, traditionellen Angrüßen, folgte das intensive Training. Nach dem Aufwärmen, mit Muskelkatergarantie, begannen Rüdiger und Alexander mit der Schwingerabwehr. Bei der Schwingerabwehr, so erläuterten sie, steht dem Angegriffenen ein Bruchteil einer Sekunde mehr Zeit zur Verfügung als bei einem geraden Fauststoß. Die sympathischen Lehrer wiesen die Teilnehmer/innen auf sämtliche Fehler hin, die bei der Abwehr auftreten können. Stimmt der eigene Stand nach dem Ausweichen und was kann passieren, wenn dies nicht der Fall ist? Habe ich auf den eigenen Unterleibsschutz geachtet? War die Blocktechnik effektiv oder wirkungslos? Das ganze Thema ist schon sehr komplex. 

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(Foto: Josef Flecken)

Trainingsstart in der Jiu-Jitsu-Abteilung

Arloff, 13. August 2022 (jf). Am ersten Tag nach den Sommerferien trafen ein Dutzend Jiu Jitsukas in ihrem nach der Flut frisch renovierten Dojo (Übungsraum) zum gemeinsamen Training ein.

Vereinstrainer Josef Flecken (3. Dan Jiu Jitsu) zeigte sich begeistert über diese Trainingsmoral nach so langer Zeit: "Nach der Zwangspause wurden zwar noch nicht alle gezeigten Abwehrtechniken bei den unteren Gurtgraden optimal ausgeführt, doch eine Steigerung der Leistung war schon zum Trainingsende klar erkennbar."

Genau darum geht es im Jiu Jitsu Training. Hier wird eine Sportart betrieben, die sehr komplex ist. Schon für den gelben Gürtel werden etliche Abwehr- und Grundtechniken gefordert. Sind dies bei der ersten Prüfung „nur“ 32, so steigert es sich bei jedem weiteren, höheren Gurt bis hin zum 1. Dan (Schwarzgurt) auf insgesamt 127 Techniken.

Die Sportlerinnen und Sportler hoffen natürlich, dass sie so bald nicht wieder durch Viren und/oder Naturereignisse aus dem Trainingsbetrieb gerissen werden.

Unser Bild zeigt die Teilnehmer/innen bei bester Laune nach dem anstrengenden Training.

(Foto: Natalie Waßmundt)

Informationen zum Kinderturnen und Eltern-Kind-Turnen

Wir sind überwältigt von der großen Nachfrage nach unserem Kinderturnen und Eltern-Kind-Turnen.

Derzeit sind alle Gruppen voll und wir können leider keine neuen Mitglieder mehr annehmen.

Alle, die Interesse am Kinderturnen haben, können sich bei uns auf eine Warte-Liste setzen lassen. Schreibt einfach eine kurze Nachricht an mail@tus-arloff-kirspenich.de oder nutzt das Kontaktformular auf unserer Homepage. Wir werden Euch dann per E-Mail informieren sobald wieder Plätze frei sind.

Ort und Uhrzeit der einzelnen Gruppen findet ihr auf unserer Kinderturn-Seite.

Die Dienstagsgruppen, die normalerweise in der Sport- und Mehrzweckhalle Arloff turnen, finden zunächst in unserer Vereinsturnhalle am Schulhof statt.

Achtung: Einbahnstraßenregelung in der Straße Erlenhecke bei der Anfahrt zu unserer Turnhalle

Die Fahrbahn der Straße "Erlenhecke" ist im Ortskern von Arloff einspurig provisorisch wieder hergestellt. Es gilt eine Einbahnstraßenregelung von der Erftbrücke Bahnhofstraße/Holzgasse in Richtung der Grundschule. Unsere Turnhalle ist daher bis auf weiteres auch nur aus dieser Richtung mit dem Pkw zu erreichen. Weiterfahrt dann in der "Erlenhecke" nur in Richtung Kirspenich, über die Straßen "Im Floting" und "Auf den Schmitten". Umgekehrt ist ab der Ecke "Im Floting"/"Erlenhecke" Durchfahrt verboten in Richtung Turnhalle und Ortsmitte.  


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Informationen zum Sportbetrieb unter Corona-Bedingungen

Unsere Sportangebote werden unter Beachtung der jeweils geltenden Corona-Schutzempfehlungen durchgeführt. Bitte informiert Euch regelmäßig über die aktuell geltenden Regelungen.

Wir setzen voraus, dass jede Sportlerin und jeder Sportler Eigenverantwortung übernimmt und sich und andere möglichst keiner unangemessenen Infektionsgefahr aussetzt.

Wichtige Hinweise zum Sport im TuS stellen wir in einem Merkblatt zur Verfügung:

Merkblatt Hygiene- und Verhaltensregeln für die Sportangebote im TuS 05 Arloff-Kirspenich (Stand 03.04.2022)  

Nach der Hochwasserkatastrophe

Unsere Turnhalle am 16. Juli 2021 (Foto: Udo Wiedemann)

Lest hier, was seit der Flut vom 14. Juli 2021 geschah... 

 

03. September 2022, Tag 416. Heute wurden letzten fehlenden Innentüren fertig montiert. Im unserem Clubraum haben wir ebenfalls heute  wieder die Pokale, Bilder und Ausstellungsstücke aus den Jahrzehnten der Vereinsgeschichte angebracht und aufgestellt. Damit ist die Beseitigung der Bauschäden in unserer Turnhalle abgeschlossen.

(Fotos: Udo Wiedemann)

 

Lest hier, was seit der Flut vom 14. Juli 2021 geschah... 

TuS Arloff-Kirspenich - ein Verein nach der Flut

- Vereinsarchiv aus den Fluten gerettet-

von Uli Kessel

Beim TUS 05 Arloff-Kirspenich war die Welt am Morgen des 14. Juli noch völlig in Ordnung. Man hatte zwar, wie alle Vereine, mit der Corona-Pandemie zu kämpfen, war aber bis zu diesem Tage einigermaßen gut durch diese Zeit gekommen. Die Hoffnung war groß nach den Sommerferien wieder mit unserem umfangreichen sportlichen Angebot für Jung und Alt zu starten. 

Wir hatten die Zeit des sportlichen Stillstands dafür genutzt, unsere vereinseigene Sporthalle mit Hilfe des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes NRW zu renovieren. So wurde die Fassade der Sporthalle, die Dusch- und Toilettenräume sowie alle Türen erneuert. Im Clubraum wurde ein neuer Boden verlegt und die Thekenanlage erneuert. Zum Schluss schlossen sich noch diverse Malerarbeiten an. Der Hallenboden wurde schon vor acht Jahren mit eigenen Mitteln komplett neu erstellt. Eine Maßnahme die damals allein über 20.000 Euro gekostet hat. Nun waren also all diese Arbeiten unter Leitung unseres Geschäftsführers Udo Wiedemann abgeschlossen worden. Alle, ob Vorstand, Trainer oder Kursleiter waren davon überzeugt, jetzt mit dieser „schmucken“ Halle Corona hinter sich zu lassen und wieder neu mit dem normalen Sportbetrieb starten zu können. Doch es kam alles anders.

Am Abend des 14. Juli, gegen 19:30 Uhr, habe ich mich auf den Weg zur Halle gemacht, um nachzusehen, inwieweit die Halle vom Hochwasser gefährdet ist. Zu diesem Zeitpunkt führte die Erft schon bedenklich viel Wasser. An einigen Stellen wurde die Straße schon überspült.

Die Flut erreicht die Turnhalle - Aufnahme vom 14. Juli, 19.40 Uhr (Foto: Uli Kessel)

Mit Bedenken, ob das wohl gutgehen könnte, machte ich mich dann auf den Weg nach Hause. Von den Ausmaßen, die uns einige Zeit später ereilen sollten, hat wohl niemand von uns gerechnet. Als zu Hause der Strom dann ausfiel, war mir immer noch nicht bewusst, was für ein Drama sich im Dorf ereignete.

Am nächsten Morgen dann das schlimme Erwachen für uns alle in Arloff-Kirspenich und der gesamten Region. Eine unvorstellbare Welle der Zerstörung war durch unseren Doppelort gezogen. Nach dem ersten Schock über diese Naturkatastrophe begann man so langsam zu funktionieren und startete mit den Aufräumarbeiten. 

Da viele im Verein, sei es persönlich oder im Familienkreis, von der Flut betroffen waren, konnte man erst ein paar Tage später die Schäden in unserer Sporthalle begutachten. Unser Geschäftsführer Udo Wiedemann und seine Frau waren die ersten vor Ort, die sich ein Bild von der Zerstörung machen konnten. 

Udo schildert seine Eindrücke so:

„Nach den Bildern, die ich bis dahin aus dem Flutgebiet kannte, hatte ich befürchtet, dass wir schwere Bauschäden vorfinden, eingedrückte Wände oder unterspülte Fundamente. Schließlich steht unsere Halle quer zur Fließrichtung der Erft. Aber das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. In der Halle hat das Wasser eine dicke Schicht Schlamm hinterlassen. Zuerst dachte ich, die Matten, die im Wasser lagen, sind wohl hinüber, den Rest machen wir gründlich sauber und gut ist’s. Dass Wasserschäden tückisch sind, haben wir wie viele erst später gelernt.

Mein nächster Gedanke galt den Unterlagen in unserem Vereinsarchiv. Die Aktenschränke haben im Wasser gestanden, die Aktenordner in den untersten Regalböden sind nass geworden. Rund 20 Ordner mit Geschäftsakten, Kassenbelegen, aber auch unwiederbringliche Archivalien, unter anderem das komplette Pressearchiv, waren betroffen. Ich habe die Ordner aus den Schränken geholt und zuhause auf der Terrasse in die Sonne zum Trocknen gestellt. Die Papiere wiesen schon deutliche Wasserschäden auf. Bevor sie komplett unleserlich werden oder gar schimmeln, sollte alles schnell digitalisiert werden. Diese Aufgabe hat Uli dann sofort übernommen.“

Udo sichtet die Ordner des Vereinsarchivs im noch überschwemmten Clubraum

Zehn Tage nach der Flut hat Udo dann das Vereinsarchiv an mich übergeben. 

Die Ordner habe ich dann erstmal, so gut wie es eben ging, zum Trocknen an einem sicheren Ort deponiert. Später begann ich, Ordner für Ordner, Blatt für Blatt abzufotografieren. Es war schon eine Sisyphusarbeit mit den durchfeuchteten Blättern. Allein das Pressearchiv umfasst fast 1.500 Seiten. Nachdem alle Ordner digital gesichert waren, habe ich im Anschluss jedes Foto nochmals nachbearbeitet und gespeichert. Zum Schluss wurde dann aus jedem Ordner ein PDF-Dokument erstellt. Das Ergebnis ist jetzt nicht die allerbeste Qualität, da die Spuren der Flut teilweise noch deutlich auf den Dokumenten zu erkennen sind, jedoch haben wir so ein Stück Geschichte des Vereins retten können. 

Zwei Beispiele für die gesicherten Archivalien: Zeitungsartikel zur Grundsteinlegung der Turnhalle (1954) und eine Erlaubnis zur Durchführung einer Tanzveranstaltung (1955)

Nach Aufräumarbeiten und Trocknungsphase befinden wir uns nun in der Phase des Wiederaufbaus. Wir hoffen, diesen bis Mai abschließen zu können und wieder mit unseren bekannten Sportangeboten zu starten. 

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Helfern und Spendern bedanken, die den Verein in dieser schweren Zeit unterstützt haben und immer noch unterstützen. Ein besonderer Dank gilt meinem Vorstandskollegen Udo, der unermüdlich am Wiederaufbau der Halle in Planung und Koordination arbeitet und dabei immer die Finanzen im Blick behält. 

Uns allen wünsche ich, dass nach den Katastrophen der vergangenen Zeit möglichst bald wieder etwas Normalität in unser Leben einkehren wird. Leider scheint dies im Moment jedoch noch nicht der Fall zu sein, da uns nun der Krieg mitten in Europa ereilt hat. Ich wünsche mir, dass die handelnden Personen zu Vernunft kommen und dass unnötiges Leid und Sterben in Europa vermieden wird.

Bleibt alle gesund.


 

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