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Schlaglichter aus der "Corona-Abteilung"                   (Stand: 30.05.2020)


In unseren Jiu-Jitsu-Gruppen wird das Training bis nach den Sommerferien ausgesetzt. Kontaktsport ist ab 30. Mai nur im Freien und nur bis 10 Personen erlaubt. Die Jiu-Jitsu-Matten ins Freie zu verfrachten geht allerdings gar nicht. Cheftrainer Josef Flecken steht in ständigem Kontakt mit dem DJJB-Landesverband und den Vereinstrainern der anderen Vereine. Auch dort wird überall ein Start nach den Sommerferien angepeilt.

Für das Kinderturnen gibt es derzeit noch keine Handlungsempfehlungen. Der Deutsche Turner-Bund stellt fest, dass Kinder der Altersgruppe von 3 bis 5 Jahren noch nicht in der Lage sind, Abstandsregeln zu verstehen. In der Altersgruppe 6 bis 10 Jahre werden Regeln verstanden, jedoch im Spiel- und Bewegungsprozess schnell vergessen. Der Fachverband benötigt daher mehr Information im Bezug auf Übertragungswege und das Erkennen von Erkrankungen im Kindesalter. Sobald sichere Erkenntnisse und erste Erfahrungen aus der Öffnung des Schulbetriebs und Kindergärten gesammelt wurden, sollen auch für das Kinderturnen Empfehlungen erarbeitet werden.

Im Kurs „Functional Training“ waren ab dem 12. März vier Stunden ausgefallen. Diese Stunden werden im Juni als Outdoor-Angebot auf dem Schulhof nachgeholt. Die Kursteilnehmer*innen sind bereits informiert. Kursleiter Norbert Pichler hat Verhaltens- und Trainingsregeln für den regelkonformen, kontaktfreien Outdoor-Sport zusammengestellt.  Eines ist uns hierbei wichtig: wer sich nicht sicher ist, ob er jetzt schon Sport in der Gruppe betreiben möchte, sollte sich nicht hierzu verpflichtet sehen. Sport soll Spaß machen und keinen Stress auslösen. Bereits bezahlte Kursstunden können auch auf den nächsten Kurs angerechnet werden.

 

Der TuS 05 verschiebt den Wiedereinstieg                   (Stand: 11.05.2020)


Liebe Sportfreunde,

den Sportbetrieb im TuS 05 am Nachmittag des 13. März zu schließen, ging schnell und reibungslos. Den Sportbetrieb wieder aufzunehmen, wird eine Herausforderung und auch noch einige Wochen Vorbereitung benötigen. Zwar ist die Öffnung von Sportstätten ab dem 11. Mai erlaubt, aber hierbei müssen nach derzeitiger Erlasslage strenge Hygiene- und Abstandsauflagen eingehalten werden. Wie sehen diese Auflagen konkret aus? Es gibt erste Handlungsempfehlungen der Sportfachverbände und Hygienestandards für die Branche der Fitnessstudios, aber die sind zum Teil widersprüchlich und führen eher zu Verunsicherung. Zum Kinderturnen gibt es noch gar keine Handlungsempfehlungen.

Da wir in Arloff eine vereinseigene Turnhalle betreiben, ist der Vereinsvorstand für die Umsetzung der mit der Wiederaufnahme des Sports verbundenen Auflagen verantwortlich. Wir sind alle ehrenamtlich tätig und müssen dies in unserer Freizeit erledigen. Allein das Lesen der jetzt eintrudelnden, immer umfangreicher werdenden Handlungsempfehlungen braucht seine Zeit.

Erste Schritte waren absehbar, also haben wir uns in den vergangenen Wochen bereits mit Desinfektionsmitteln für Flächen und Hände eingedeckt. Flüssigseife und Papierhandtücher sind bei uns sowieso Standard. Schilder zum Abstandsgebot wären auch schnell aufgehängt. Bei Einweghandschuhen für unsere ÜbungsleiterInnen, die bei einem Wiederbeginn derzeit das „Vergnügen“ haben würden, die benutzten Geräte zu desinfizieren, warten wir noch auf Lieferung.

Das Händewaschen mit Seife vor und nach dem Sport ist auch ohne Pandemie-Lage sinnvoll und wird auch einmütig empfohlen. Nach der ab 11.05. in Nordrhein-Westfalen geltenden Corona-Schutzverordnung ist jedoch die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleideräumen und Garderoben in Sportanlagen untersagt. Also müssen wir in unserer Turnhalle nach dem Wortlaut der Verordnung die Benutzung der Handwaschbecken untersagen, da sie sich im Waschraum befinden.

Dass ein Distanzgebot in den Sporthallen umgesetzt werden muss, ist auch klar. Aber wieviele Personen dürften wir denn nun in die Halle lassen? Der Deutsche Turner-Bund empfiehlt 20 bis 40 qm pro Person, das wären bei unserer Halle mit gut 200 qm Fläche 5 bis 10 Personen. Das ist für unsere Gruppen nicht umsetzbar. Wir können nicht jede Gruppe in 2 oder 3 Teams aufteilen, dafür fehlen die Hallenzeiten und die ÜbungsleiterInnen wollen auch mal nach Hause. Der LSB NRW empfiehlt 10 qm pro Person. Gleiches empfiehlt die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft für die Durchführung von Gruppenkursen in Fitnessstudios. Das wären immerhin 20 Personen und würde uns entgegenkommen. Manche unserer Gruppenkurse umfassen bis zu 25 Teilnehmer. Wen sollen die ÜbungsleiterInnen hereinlassen und wen abweisen? Hierfür haben wir heute noch keine Lösung, und an dieser Art „Sozialexperiment“ wollen wir uns auch nicht beteiligen.

Hinzu kommt, dass sich die Erlasslage täglich ändern kann. Was wir diese Woche also mühsam vorbereiten, kann nächste Woche obsolet sein.

Daher werden wir die Wiederaufnahme des Sports in unserem Verein mit Bedacht angehen. Vor dem 01. Juni wird kein Hallensport in unserer Turnhalle stattfinden, und danach, wenn überhaupt, auch nur ein teilweiser Start. Ein großer Teil unserer Sportlerinnen und Sportler übt Kampfsportarten aus. Dieser Kontaktsport soll ab 30. Mai wieder erlaubt werden. Hierfür wird es wieder neue Handlungsempfehlungen und Erlasse geben, die wir heute noch nicht kennen, und von denen wir nicht wissen, ob wir sie umsetzen können. Denkbar ist daher auch ein Wiederbeginn des Sportbetriebes erst nach den Sommerferien.

Alles hängt auch davon ab, wie sich in den kommenden Wochen die Pandemie entwickelt und ob sich hieraus weitere Lockerungen oder wieder Verschärfungen der Erlasse ergeben. Bitte verhaltet Euch auch jetzt, in der Zeit der schrittweisen Lockerung, so verantwortungsvoll, dass es nicht wieder zu einem Rückfall in der Bekämpfung der Pandemie kommt!

Euer Team vom TuS 05

 

Der Wiedereinstieg in den Sport wird eine Herausforderung              (Stand: 03.05.2020)


Liebe Sportfreunde,

wir haben Euch versprochen, Euch regelmäßig über die weitere Entwicklung in der corona-bedingten Sportpause zu informieren. Was hat sich also in der jüngsten Zeit getan, und wie geht es weiter?  

Die Regierung hat die Beratung über einen schrittweisen Wiederbeginn des Vereinssports vertagt, vielleicht wird am 6. Mai darüber gesprochen, vielleicht auch später. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat zwischenzeitlich grundlegende Regeln für das Sporttreiben herausgegeben, genannt "Die zehn Leitplanken des DOSB". Der DOSB hat die Sportfachverbände aufgefordert, für ihre jeweiligen Sportarten Übergangsregeln zu entwerfen, wie unter Einhaltung der Leitplanken der Sportbetrieb verantwortungsvoll und schrittweise wieder aufgenommen werden kann.

Das Konzept sieht vor, dass zunächst Sport in Freien möglich sein kann. Hallensport soll später folgen. Bereits heute können wir als sicher ansehen, dass Zweikampf- und Kontaktsport (wie bei uns in der Sparte der Selbstverteidigung) erst sehr spät wieder in vollem Umfang erlaubt werden wird.

Der Deutsche Turner-Bund hat Ende April Übergangsregeln für das Training im Fitness- und Gesundheitssport sowie teilweise für das Kinderturnen bekanntgegeben.

Die Maßnahmen, die darin gelistet sind, zeigen uns, dass unser Vereinsport lange Zeit nicht mehr wie gewohnt stattfinden werden wird. Unter anderen soll gelten:

Distanzregeln: Beschränkung der Personenzahl der Trainingsgruppe (empfohlen werden nicht mehr als 10 Personen je Gruppe), Nutzung getrennter Ein- und Ausgänge, Trainingsgruppen dürfen sich beim Gruppenwechsel nicht begegnen

Hygieneregeln: verpflichtendes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Sporttreibende und Übungsleiter, Händewaschen vor und nach dem Training, auf Nutzung von Geräten und Kleingeräten verzichten oder diese vor und nach Gebrauch desinfizieren, keine Nutzung von Umkleiden, Duschen und Garderoben (in Sportkleidung zum Training kommen), Räumlichkeiten nach jeder Trainingsgruppe lüften

Wir werden für alle unsere Sportgruppen abwägen, ob und wie wir die geforderten Schutzmaßmaßnahmen umsetzen können. Vielleicht werden wir auch noch weiter abwarten müssen, bis sich weitere Lockerungen der zunächst gesetzten Regeln ergeben, wenn uns die Risiken zu groß erscheinen oder wir die Kontrolle nicht sicherstellen können.

Fakt ist, dass wir zwischen Oster- und Sommerferien keine neuen Kurse beginnen werden.

 

Neuer Rahmen für unsere historische Urkunde zur Fahnenweihe

Arloff, 21.03.2020 (uw). Seit dem 13. März ruht der Vereinssport wegen der Corona-Pandemie vollständig. Seit der Wiederaufnahme des Vereinsbetriebes nach dem Ende des 2. Weltkrieges ist dies nicht mehr vorgekommen. Wenn es ein Vorzeichen gab, dann dieses: Am Abend des 9. März hat es während des Trainings der Jeet-Kune-Do-Gruppe im Flur der Turnhalle zweimal „gerumst“. Ohne menschliches Zutun ist der 112 Jahre alte Bilderrahmen mit der Urkunde zur Fahnenweihe unseres Vereines (am 5. Juli 1908) von der Wand gefallen.

Aber ich will keine Gruselgeschichte erzählen. Denn es gibt eine natürliche Erklärung: die starke Schnur, mit der der Rahmen am Haken hing, war altersbedingt gerissen. Wie durch ein Wunder blieben die Glasscheibe und die dahinterliegende Urkunde unbeschädigt. Der Holzrahmen ist jedoch an einer Ecke gesplittert. Eine Reparatur wäre vielleicht möglich gewesen, aber nicht schön geworden. Außerdem hatten sich in dem alten Rahmen, der seit der Kaiserzeit mehrere Umstürze überstanden hat, schon vor Jahrzehnten die Holzwürmer gütlich getan.

Also haben wir einen neuen, passenden Rahmen angeschafft. Der neue Rahmen wirkt nicht mehr so wuchtig, bewahrt aber die Urkunde fachgerecht auf. Nach dem Lösen der Urkunde aus dem alten Rahmen habe ich die Gelegenheit genutzt, die Urkunde aus dem Jahr 1908 ohne die sonst störende Glasscheibe zu digitalisieren.



(Auf das Bild klicken zum Vergrößern)

Bemerkenswert: im oberen Teil der Urkunde ist ein Foto der Burg Kirspenich eingefasst, welches die Burg mit Girlanden- und Fahnenschmuck bei der Festlichkeit der Fahnenweihe zeigt. Es handelt sich um das älteste bekannte Foto unserer Vereinsgeschichte.



Im Urkundentext sind leider die wichtigsten Zeilen „Fahnenweihe“ und „3. Stiftungsfest“ nicht mehr lesbar. Vermutlich wurden sie zur Hervorhebung in einer anderen Tintenfarbe geschrieben, die heute vollständig verblasst ist. 

Der Urkundentext (Ergänzungen in Klammern):

"Zur Erinnerung an die (Fahnenweihe) verbunden mit dem (3. Stiftungsfest) des Arloff Kirspenicher Turnvereins am 05. Juli 1908

Die kirchliche Weihe der Fahne vollzog Morgens im feierlichen Hochamte der hochw. Herr Pfarrer Hummen und richtete eine herzliche Ansprache an die Turner. Herr Bürgermeister Schumacher in Münstereifel nahm Nachmittags auf dem Festplatze der Burg Kirspenich die weitere Weihe und Enthüllung der Fahne vor. Das Fest verlief in grohsartigster Weise.

Die Gründung des Vereins erfolgte am 17. Dezember 1905 auf Burg Kirspenich

Möge das Vereinsbanner die Mitglieder erinnern, stets fest und brüderlich zusammen zu halten, wie heute so bis in die fernsten Zeiten."

Aus damaliger Sicht leben wir heute schon in den besagten „fernsten Zeiten“. Was würden die Gründerväter sagen, wenn sie sehen könnten, was der Turn- und Sportverein Arloff-Kirspenich heute, 115 Jahre nach der Gründung, anbietet und wie viele Menschen sich diesen Verein als sportliche Heimat ausgewählt haben? Ich denke, sie würden staunen und wären nicht wenig stolz.

Scheine für Vereine

Arloff, 15.02.2020 (uw). Wir bedanken uns bei allen Freunden und Mitgliedern, die den TuS 05 so toll bei der REWE-Aktion „Scheine für Vereine“ unterstützt haben. Wenn uns das einer vor drei Monaten gesagt hätte, dass wir auf diese Weise Ausstattung im Wert von über 835 Euro geschenkt bekommen…! Aber es wurden dann wirklich über 2.700 Vereinsscheine auf den TuS registriert.

Die von uns dafür ausgesuchten Prämien wurden vergangene Woche geliefert: Ein Schwungtuch mit 6 Meter Durchmesser, ein Set mit 12 Skin-Bällen inklusive Ballnetz, und zwei Transportwagen zur platzsparenden Aufbewahrung von Bällen und Geräten. Alles Qualitätsware vom Ausstatter Sport-THIEME.

„Scheine für Vereine“ war eine wirklich gute Idee von REWE.

Das Bild zeigt die neuen Geräte von Scheine für Vereine

Neuer Vorsitzender bei K.I.D. und DJJB

Radevormwald, 19.01.2020 (jf). Beim diesjährigen KID-Seminar mit Hauptversammlung in Radevormwald stand unter anderem die Neuwahl des 1. Vorsitzenden der KID (Korporation Internationaler Danträger) und des DJJB (Deutscher Jiu Jitsu Bund) an.

Der bisherige 1. Vorsitzende, Josef Djakovic (9. Dan Jiu Jitsu), ist nicht erneut zur Wahl angetreten. Josef bekleidet jedoch weiterhin das Amt des Präsidenten beider Verbände.

Als neuen Vorsitzenden der Verbände wählten die KID-Mitglieder Denis Heinrich (4. Dan Jiu Jitsu) aus Erftstadt. Denis nahm die Wahl an und freut sich auf die zu bewältigenden Aufgaben. Als erste Frauenwartin in der KID wurde Stephanie Heinrich (2. Dan Jiu Jitsu) aus Erftstadt gewählt. Auch sie nahm die Wahl an und freut sich, für den Verband tätig zu sein.

Der TuS Arloff-Kirspenich e.V. mit seinem Cheftrainer, Josef Flecken (2. Dan Jiu Jitsu), gratulieren den beiden ganz herzlich und wünschen viel Erfolg für ihre anstrengenden Aufgaben. Unser Bild zeigt die neugewählten Vorstandsmitglieder mit ihrem Gratulanten vom TuS.

Das Bild zeigt Josef Flecken, Denis Heinrich und Stephanie
        Heinrich
Foto: Andreas Dolny

Functional Training beim TuS 05

Achtung, Uhrzeit geändert: der neue Kurs "Functional Training" wird eine Stunde vorverlegt, beginnt freitags also schon um 18.30 Uhr!

"Functional Training" ist als Kurs ein ständiges Angebot im TuS 05. Der nächste Kurs beginnt am Freitag, 10.01.2020, immer freitags von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr. Ein  Einstieg in den laufenden Kurs ist in der Regel möglich. 

Im Functional Training werden Bewegungen trainiert, die ganze Muskelketten funktional kräftigen und die Gelenke mobilisieren. Das verbessert die allgemeine Fitness und ist auch ein effektives Grundlagentraining für viele Sportarten.

Das Training fördert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Dabei wird die gesamte Muskulatur von den Beinen, über Bauch und Rücken bis zu Schultern und Armen ausgewogen gestärkt.

Die Cardio-Einheiten im Functional Training aktivieren auch das Herz-Kreislauf- und Stoffwechselsystem und bewirken eine hohe Fettverbrennung.

Fragen zum Functional Training? Hier finden Sie viele Antworten...

Die Details zu unserem Kurs...

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Unsere neuen Kurse ab Januar 2020

Anfang Januar 2020 beginnen unsere neuen Kurse. Die Programmhefte liegen in unserer Turnhalle aus. Die Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Für Informationen und Online-Anmeldung klicken Sie bitte hier: Übersicht der Kurse

Logo Wir machen fit

 

Gürtelprüfung am 23. November 2019

Arloff, 23.11.2019 (jf). Am 23. November 2019 hielt die Jiu Jitsu Abteilung des Vereins ihre diesjährige Gürtelprüfung im vereinseigenem Dojo (heiliger Übungsraum) ab. Etwas war jedoch anders als in all den anderen Jahren. Am Prüfungstisch nahmen diesmal drei lizenzierte Prüfer des Deutschen Jiu Jitsu Bundes (DJJB) und der Korporation Internationaler Danträger (KID) Platz. Vom befreundeten Nachbarverein aus Lechenich, ZANSHIN-DOJO, konnte der Vereinstrainer, Josef Flecken (2. Dan Jiu Jitsu) aus Euskirchen als weitere Prüfer Dr. med. Stephanie Heinrich (2. Dan Jiu Jitsu) und Denis Heinrich (4. Dan Jiu Jitsu), beide aus Erftstadt begrüßen. Als Beisitzerin und Moderatorin fungierte Elena Mies (1. Kyu Jiu Jitsu) aus Kirspenich. Der Vereinstrainer war dankbar, dass gleich zwei vereinsfremde Prüfer das Können der Sportler/innen des TuS beurteilten. Stephi und Denis zeigten unter anderem auf, wo die Schüler in Zukunft Akzente setzen sollten um ihre Vorführung zu verbessern.

Insgesamt stellten sich 14 Sportler/innen zur nächst höheren Gürtelprüfung. Es wurden durchweg gute Leistungen auf der Tatami (Judomatte) gezeigt. Die Prüfer machten etliche Notizen, woran die Schüler und ihre Trainer in Zukunft arbeiten sollen, um noch besser zu werden. Die Prüflinge verhielten sich über 2,5 Stunden hinweg, ganz im Sinne der Dojo-Ordnung, sehr ruhig und diszipliniert.

Den weiß-gelben Gurt erhielten: Leonie Schuba, Paula und Sofia Brill, Emilia Tannert und Annalena Windeck. Den Gelbgurt darf sich Carmen Gerhards umbinden. Den weiß-orangen Gürtel bekamen Hannah Schmitt, Jill Lott und David Reutershan ausgehändigt. Sabine Hill und Anika Schönfeld tragen den Orangegurt. Den weiß-grünen Gürtel erhielten: Luca Kläs, Lauri Mika Lotz und Wlad Meissner. Als zusätzlicher Uke (Geworfener) fungierte Gero Schmitz. Freudig nahmen die Kinder ihren Budopass, eine Urkunde und ihren neuen Gürtel vom Prüfungskomitee entgegen.

Die Prüfer bedankten sich bei den Übungsleitern und Vereinstrainern Elena Mies (1. Kyu Jiu Jitsu) und Fabian Benzmüller (6. Kyu Jiu Jitsu) für die gute Vorbereitung der Kinder. Unser Bild zeigt die Prüflinge mit ihren Prüfern.

Das Bild zeigt die erfolgreichen Prüflinge vom
          23.11.2019Foto: Fabian Benzmüller

Jiu Jitsu: Kinderlehrgang mit André Rasche

Arloff, 10.11.2019 (jf). Am Sonntag, den 10.11.2019 richtete der TuS Arloff-Kirspenich e.V. einen Jiu Jitsu Kinderlehrgang im Auftrag des Deutschen Jiu Jitsu Bundes (DJJB) aus. Referent war der Bundesjugendwart des DJJB, André Rasche (4. Dan Jiu Jitsu) und seine zum Team gehörende Tochter, Luca Rasche (4. Kyu Jiu Jitsu).

Ziel dieser Kinderlehrgänge ist es, wie André auch in seiner Ausschreibung betont, nicht das sture Einüben von Techniken, sondern die Freude am Sport zu vermitteln. Die Kinder lernen durch kindgerechte Spiele die Grundlagen des Jiu Jitsu.

Was sind denn die Grundlagen des Jiu Jitsu? Wir betreiben eine waffenlose Selbstverteidigungssportart. Das heißt, dass wir in erster Linie nur aktiv tätig werden, wenn wir körperlich angegriffen werden. Dabei reagieren wir entsprechend dem Angriff. Das Maß des Notwendigen darf dabei nicht überschritten werden (dazu am Schluss eine Devise einer alt-japanischen Jiu Jitsu Schule). Dies wird den Kindern schon in jungen Jahren vermittelt. Trainiert wird miteinander, nicht gegeneinander.

Nach dem Aufwärmtraining stand die traditionelle Fallschule auf dem Programm. Wenn wir zu Boden geworfen werden, sollen wir uns nach Möglichkeit nicht verletzen. Der Jiu Jitsuka steht wieder auf und wehrt sich mit einem Tritt und/oder einem Schlag. Damit wir gar nicht erst in die Bodenlage kommen, versuchen wir vorher den Angriff abzublocken und den Angreifer ggf. mit einem Judowurf außer Gefecht zu setzen. Dies gelingt jedoch nur, indem man vorher das Gleichgewicht bricht, weil sonst die Technik nicht funktioniert. Das bedarf der intensiven Übung.

Es gelang André und Luca, die Kinder über Stunden hinweg bei Laune zu halten. Durch ständiges Rotieren der Partner und der Grundtechniken (Ausweichen, Tritt- und Schlagkombinationen in Verbindung mit Würfen) war der Lehrgang sehr kurzweilig. Zum Schluss durften alle mal richtig „raufen“ und versuchen, den Trainingspartner auf der Tatami (Judomatte) zu fixieren. Beim Bodenkampf wurde die Kondition richtig gefordert.

„Wer das Schwert oder die Lanze benutzt, beabsichtigt damit zu töten und dabei gibt es kein Überleben. Aber die göttliche Kunst des Jiu Jitsu tötet nur den bösen Geist und lässt den sündlosen Körper am Leben. Das ist wirklich eine einzigartige göttliche Kunst zu kämpfen ohne zu töten“ (Jiu Jitsu Schule Yoshin-Ryu).

Nach dem Abgrüßen gab es viel Applaus für die Referenten. Die Sportler/innen hoffen auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr. Unser Foto zeigt die Teilnehmer mit den Lehrgangsleitern.

Kinderlehrgang am 10.11.2019
Kinderlehrgang am 10.11.2019 Kinderlehrgang am 10.11.2019
Fotos: Josef Flecken

Jiu Jitsu: neues Vereinsemblem

Arloff, 23.10.2019 (uw). Die Jiu-Jitsu-Sportler im TuS 05 haben sich ein neues Vereinsemblem gegeben. Es war an der Zeit, das frühere Emblem, das schlicht in schwarzer Schrift auf weißen Grund gehalten war, farbiger zu gestalten.

Im Zentrum des neuen Emblems steht das rote japanische Sonnensymbol. Die japanischen Kanji (Schriftzeichen) 柔 (Jiu) und 術(Jitsu), die aus dem bisherigen Vereinsemblem und dem Verbandsemblem des Deutschen Jiu-Jitsu Bundes übernommen wurden, stehen für die Zugehörigkeit zum Deutschen Jiu-Jitsu Bund. Die Umschrift kennzeichnet den Verein „Dojo TuS 05 Arloff Kirspenich e.V.“. Die traditionellen Vereinsfarben des TuS 05 – blau und gelb – begrenzen in schmalen Rändern dezent die Umschrift nach innen und außen.

Das Emblem wurde von Martin Pesch, Elena Mies und Rebecca Gerhards gestaltet.

Aufnäher mit dem runden Emblem schmücken in Kürze jeden Gi (traditioneller Kampfsportanzug) der TuS-Sportler. Außerdem wollen wir ein Banner anschaffen, welches bei Prüfungen und Lehrgängen das Dojo (die Übungsstätte) ziert.


5. Budo-Herbst-Lehrgang in Bottrop

Bottrop, 28.09.2019 (jf). Am Samstag,dem 28.09.2019 veranstaltete der Sportverein Bottrop 2008 e.V. - Abt. Tenwa-Ryu Bottrop unter der Leitung von Markus Wilger (5. Dan Jiu Jitsu) den diesjährigen Budo-Herbst-Lehrgang zu Gunsten von amBOTioniert e.V.

Der Sportverein hat es sich auf seine Fahnen geschrieben, den vorgenannten Verein in jeder Hinsicht zu unterstützen. Sämtliche Einnahmen des Lehrgangs (Lehrgangsgebühren, selbstgebackene Kuchen, Obst, Kaffee, kalte Getränke etc.) werden gespendet.

Als Referenten waren wieder einmal mehr hochkarätige Budoka zu Gast. So konnten die ca. 60 Lehrgangsteilnehmer Mirco Berwing (5. Dan) aus Berlin, Guro Michael Grund aus Marl, Markus Hahner (5. Dan) aus Dortmund auf der Tatami begrüßen. Selbstverständlich zeigte Markus Wilger sein exzellentes, umfangreiches Technikprogramm den Teilnehmer/innen.

Die Lehrgangsleiter wechselten stündlich in den nach Gurtgraden aufteilten Gruppen. Die Jiu Jitsu Abteilung des TuS Arloff-Kirspenich e.V. war natürlich auch vertreten. Neben Josef Flecken (2. Dan Jiu Jitsu) waren auch die Meisterschüler Elena Mies (1. Kyu Jiu Jitsu), Markus Burg (1. Kyu Jiu Jitsu) und Martin Pesch (2. Kyu Jiu Jitsu) neugierig auf die einzelnen Stilrichtungen der Referenten. Vieles war ganz neu. Im Messerkampf auf der Straße ist man genauso ungeübt wie in den reinen Karatetechniken. Die Lehrgangsleiter verstanden es, die Teilnehmer über fünf Stunden hochmotiviert und konzentriert bei der Sache zu halten. Es war ein gelungener, sehr interessanter Lehrgang, der im nächsten Jahr seine Fortsetzung findet. Die TuSler haben jetzt schon ihre Teilnahme zugesagt. Vielleicht wird der Verein im Jahre 2020 mit einer größeren Gruppe anreisen. Die Sportler möchten nicht nur ihren Verein sondern auch ihren Verband, den DJJB, präsentieren. 

Es kamen übrigens am Lehrgangstag über 1.000,00 EUR zusammen, die Markus Wilger der Vorsitzenden von amBoTioniert (www.ambotioniert.de) überreichen kann. Insgesamt eine schöne Sache.

Unser Bild zeigt den Initiator mit den Teilnehmern aus Arloff-Kirspenich.


 

Ein Rückblick kurz und kompakt ... 

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