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Erfolgreicher zweiter Prüfungstag

Arloff, 12. Juli 2026 (jf). Einen Tag nach den Gürtelprüfungen der Kinder waren am Sonntag, dem 12. Juli 2026, die Jugendlichen und Erwachsenen an der Reihe. Sie stellten sich den Anforderungen der nächsthöheren Graduierungen und zeigten der Prüfungskommission ihr Können. 

Mit jedem neuen Gürtelgrad, vom Orangegurt (Daidaiiro Obi) über den Grüngurt (Midori Obi) bis hin zum Blaugurt (Aoiri Obi) steigen auch die Anforderungen. Besonders bei den Waffenabwehren gegen Stock, Messer und Pistole waren präzise und realitätsnahe Techniken gefragt. Die Prüfung wurde von lizenzierten Prüfern und Prüferin des Fachsportverbandes „Moderne Jiu-Jitsu Allianz e. V.“ (MJJA.de) durchgeführt. Dabei legte die Kommission großen Wert auf saubere, realistische Ausführungen. Schließlich übernehmen die höheren Graduierungen im Verein zunehmend Verantwortung und unterstützen bereits als Vorbilder und Trainingshelfer in verschiedenen Übungseinheiten. 

Nach einer schweißtreibenden Prüfung stand schließlich fest: Alle Teilnehmenden hatten ihr Bestes gegeben und bestanden erfolgreich. Stolz nahmen sie ihren neuen Gürtel, die Urkunde, den Eintrag in den Budo-Pass und die Glückwünsche der Prüfer entgegen. Und weil Traditionen gepflegt werden wollen, ließ man den erfolgreichen Prüfungstag nach einer wohlverdienten Dusche gemeinsam bei Pizza und guter Stimmung ausklingen.

 

 

Jiu-Jitsukas überzeugten bei der Gürtelprüfung

Arloff, 11. Juli 2026 (jf). Am 11. Juli 2026 verwandelte sich das Dojo des TuS 05 Arloff-Kirspenich e.V. in eine Bühne für den Jiu-Jitsu-Nachwuchs. 27 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren stellten sich mit viel Konzentration, aber auch einer gehörigen Portion Aufregung der Prüfung zum nächsthöheren Gürtel. Unter den aufmerksamen Augen der Dan-Trägerinnen und Dan-Träger des TuS-Dojos in Arloff-Kirspenich, die allesamt Mitglieder des Fachsportverbandes „Moderne Jiu-Jitsu Allianz e.V.“ (MJJA.de) sind, hieß es: Techniken sauber ausführen, sicher fallen, ruhig bleiben und zeigen, was in den vergangenen Monaten trainiert wurde.

Vom ersten Angrüßen bis zur letzten Technik wurde deutlich, dass die jungen Jiukas ihr Handwerk verstanden.  In vielen Angriffen war gut zu erkennen, worauf das Augenmerk der TrainerInnen lag. Es wurden keine unrealistische oder falsche Abwehrtechniken beigebracht. Das heißt nicht, dass Kindertraining immer „voll realistisch“ sein muss. Kinderunterricht ist oft bewusst vereinfacht. Gute ÜbungsleiterInnen bauen ihr Training meist in drei Stufen auf: Sie erklären altersgerecht, was Übung und was Realität ist. Sie bauen Techniken schrittweise und mit Widerstand auf. Sie betonen Sicherheit, Position, Balance und Fluchtmöglichkeiten statt „unbesiegbarer“ Abwehren. Was oft geübt wird, wird automatisiert. Wenn eine Abwehr auf unrealistischen Angriffen basiert oder biomechanisch unzuverlässig ist, kann das später schwer wieder zu korrigieren sein. Besonders bei Kindern ist saubere Technik wichtiger als spektakuläre Bewegungen. Wenn Kinder merken, dass Gezeigtes unter Druck nie funktioniert, kann das Vertrauen in Training und Anleitung leiden. 

Auf jeden Fall bekamen die Prüfer und natürlich auch die Zuschauer dabei viele sauber ausgeführte Würfe, Hebel, Abwehrtechniken und eine ordentliche Portion Kampfgeist zu sehen. Trotz verständlicher Nervosität zeigten alle Kinder eine gute bis sehr gute Gesamtleistung und bewiesen eindrucksvoll, dass sich regelmäßiges Training, Fleiß und Durchhaltevermögen auszahlen.

Am Ende gab es dann den verdienten Lohn für den Einsatz. Strahlende Gesichter konnten den neuen Gurt und die entsprechende Urkunde dazu von der Prüfungskommission entgegennehmen. Der Beifall der „mitgebrachten“ Eltern, Großeltern, Freunde usw. in der voll besetzten Halle nahm fast kein Ende. Ein gelungener Prüfungstag, der einmal mehr zeigte, dass der Jiu-Jitsu-Nachwuchs des Dojo Arloff-Kirspenich bestens aufgestellt ist.

 

 

Selbstverteidigungs-Seminar für Pflegefachkräfte beim TuS 05 Arloff-Kirspenich e.V.

Arloff, 27. Juni 2026 (jf). Am 27. Juni 2026 hat der TuS 05 ein ganz besonderes Seminar ausgerichtet. Vierzehn Mitarbeitende des Kreiskrankenhauses Mechernich nahmen an einem speziell vom Jiu-Jitsu Trainer Markus Burg entwickelten Selbstschutz- und Handlungstraining für Pflegefachkräfte teil. 

Der Kontakt kam über unseren Vereinstrainer Markus zustande, der gemeinsam mit der Pflegedirektion die Idee umgesetzt hat. Hintergrund ist ein Thema, das leider immer aktueller wird. Übergriffe gegenüber Pflege- und Rettungskräften nehmen rapide zu. Umso wichtiger sind praxisnahe Konzepte zur Vorbereitung auf schwierige Situationen. Trotz sommerlicher Temperaturen ließen sich die Teilnehmenden nicht abschrecken. Dank der guten Belüftung unserer Halle sowie angenehmen Rahmenbedingungen konnte intensiv trainiert werden.

Unter der Leitung von Übungsleiterin Elena Mies und Markus Burg wurde und mit vollem Einsatz geübt und trainiert. Zum Programm gehörten praktische Übungen am „BOB“ (Trainingsdummy in Menschengestalt) sowie realitätsnahe Szenarien mit unserem „Black Man“. Dies ist ein Vollschutzanzug, in dem Markus selbst ordentlich gefordert wurde. Hier konnten sich alle Teilnehmenden nach Herzenslust gegen den "Angreifer" wehren. „Das tut richtig gut“, so eine Teilnehmerin. 

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden für ihr Engagement, die tolle Stimmung und den vollen Einsatz. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot einen wichtigen Beitrag leisten konnten. 


Bei Interesse an unseren Seminarangeboten freuen wir uns über Ihre Anfrage unter: mail[at]tus-arloff-kirspenich.de
 

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Zwischen Verantwortung und Leidenschaft. Die neue Stimme der Matte.

Arloff, 19. Juni 2026 (jf). Wenn Elena heute die Halle betritt, schauen viele zuerst zu ihr. Nicht nur wegen des schwarzen Gürtels um ihre Hüfte. Sondern wegen der Rolle, die sie inzwischen trägt. Vor über einem halben Jahr bestand sie ihre Danprüfung im Jiu-Jitsu und leitet seitdem die gesamte Abteilung. Der Weg dorthin war nicht laut. Kein plötzlicher Triumph, kein großes Rampenlicht. Eher viele Jahre aus verschwitzten Trainingsabenden, schmerzenden Gelenken und sogar Verletzungen.

„Der Schwarzgurt verändert nicht plötzlich, wer du bist“, sagt sie ruhig. „Er zeigt eher, wer du die ganze Zeit gewesen bist“. Während andere nach der Danprüfung erst einmal durchatmen würden, begann für sie kurz danach die nächste Herausforderung: Verantwortung. Trainings organisieren. Entscheidungen treffen. Menschen motivieren. Vorbild sein. Und das in einer Kampfkunst, in der Respekt nicht eingefordert, sondern verdient wird. Man merkt schnell, dass Elena nicht versucht, laut zu führen. Ihre Autorität entsteht nicht aus Härte, sondern aus Haltung. Sie spricht aufmerksam mit Anfängern, korrigiert geduldig Techniken und trainiert trotzdem mit derselben Ernsthaftigkeit wie früher. Vielleicht sogar mehr. Besonders junge Mitglieder orientieren sich inzwischen an ihr. Für viele Mädchen und Frauen ist sie längst mehr als nur Trainerin geworden. Eine, die zeigt, dass Stärke nicht bedeutet, ständig kämpfen zu müssen. Sondern immer wieder aufzustehen. „Am Anfang wollte ich einfach nur lernen, mich zu verteidigen“, erzählt sie. „Irgendwann habe ich verstanden, dass Jiu-Jitsu viel mehr mit dem Inneren zu tun hat als mit Würfen oder Hebeln“.

Wer sie auf der Matte erlebt, versteht schnell, was sie meint.

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Das "Dōjō", der "heilige Ort" des TuS 05 Arloff-Kirspenich

Arloff, 12. Mai 2026 (jf). Der TuS 05 verfügt über eine vereinseigene Sporthalle, in der immer etwas los ist. Während in der einen Ecke Pedalos klappern und irgendwo ein Ball gegen die Wand prellt, herrscht im Jiu-Jitsu-Bereich eine etwas andere Atmosphäre. Konzentriert, respektvoll und manchmal auch leicht mystisch. Die Jiu-Jitsukas nennen ihren Trainingsraum deshalb ehrfürchtig ihr „Dōjō“, den heiligen Ort der Kampfkunst. Das Dōjō ist heute jedoch weit mehr als nur ein Trainingsraum für Kampfkünste. Ursprünglich bedeutet das japanische Wort Dōjō etwa „Ort des Weges“, ein Raum, in dem nicht nur Technik, sondern auch Charakter, Wahrnehmung und Haltung geübt werden.

Wie es sich für ordentliche Budo-SportlerInnen gehört, wird beim Betreten und Verlassen des Dōjōs natürlich gegrüßt. Einmal verbeugen (Ojigi), kurz innehalten und schon kann das Training beginnen. Doch warum das Ganze? Die Verbeugung ist ein Zeichen des Respekts gegenüber der Kampfkunst, den Lehrern, den Trainingspartnern und auch gegenüber sich selbst.

Traditionell befindet sich gegenüber dem Eingang die sogenannte Kamiza, der „Platz der Götter“. Die Dōjōleitung des TuS 05 schätzt zwar die asiatische Philosophie sehr, musste aber ehrlicherweise feststellen: Für einen echten Sitz fernöstlicher Gottheiten fehlt dann doch ein wenig der dafür erforderliche Glaube. Deshalb gibt es beim TuS 05 keine Kamiza im klassischen Sinne, wohl aber den „Geist des „Dōjō“.

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Seit 25 Jahren wird im Arloffer Dōjō wieder Jiu-Jitsu trainiert.

 

Kinder- und Jugendlehrgang am 26. April

Arloff, 26. April 2026 (jf). „Der wahre Zweck des Trainings ist nicht der Wettkampf, sondern die Entwicklung von Körper und Geist.“ Der Satz von Kanō Jigorō klingt erstmal ziemlich ernst. Aber keine Sorge, beim Kinder- und Jugendlehrgang am 26. April 2026 in Arloff-Kirspenich wurde dieser Gedanke mit ganz viel Spaß, Bewegung und guter Laune umgesetzt. Lehrgangsleiter Christian Böttcher (1. Dan Jiu-Jitsu) vom Verein Jiu-Jitsu-Freunde TV Einigkeit 06 Mülheim hatte nämlich ein Programm im Gepäck, das es in sich hatte.

Im Auftrag des Fachsportverbandes „Moderne Jiu-Jitsu Allianz e.V. (MJJA e.V.) und passend zum 25-jährigen Jubiläum der wiederbelebten Jiu-Jitsu Abteilung des TuS 05 ging es ordentlich zur Sache. Und zwar mit 34 motivierten Kindern und Jugendlichen (28 vom TuS und 6 vom befreundeten Verein). Schon beim Aufwärmen wurde schnell klar, Stillstehen ist heute nicht geplant. Mit lustigen Spielen brachte Christian die Halle zum Beben. Es wurde gelacht, gerannt, gerufen, der Geräuschpegel war der beste Beweis dafür, dass hier alle voll dabei waren.

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Ehrung für Thea Eschweiler

Arloff, 21. April 2026 (uw). Für 25jährige Vereinsmitgliedschaft hat unser Vorsitzender Dieter Wiedemann jetzt auch Thea Eschweiler geehrt. Sie war zur Mitgliederversammlung verhindert, also wurde die Ehrung jetzt kurzerhand nachgeholt. Ein geselliges Beisammensein der Frauengymnastikgruppe im Anschluss an die Übungsstunde bot im Clubraum der Turnhalle den richtigen Rahmen. Thea ist als älteste Frau im TuS zwar nicht mehr selbst sportlich aktiv, aber immer noch bei geselligen Anlässen ihrer Gruppe dabei. Natürlich wurde dabei auch über die früheren Zeiten im Verein geredet, wobei die Ehefrau unseres Ehrenmitgliedes und langjährigen Handballobmannes Siegfried Eschweiler ein großes Lob an die Verantwortlichen für die aktuelle Arbeit im Verein aussprach.

 Thea Eschweiler, Dieter Wiedemann und Übungsleiterin Elke Cremer

 

Budo-Frühlings-Seminar in Bottrop

Bottrop, 18. April 2026 (jf). Schon im ersten Moment liegt diese besondere Energie im Dojo. Konzentriert, respektvoll und gleichzeitig voller spürbarer Begeisterung für den Budosport. Genau dieses Gefühl prägte das 9. Budo-Seminar in Bottrop, das am 18. April 2026 vom Verein „TENWA-RYU-BOTTROP“, Mitglied im Fachsportverband „Moderne Jiu-Jitsu Allianz e.V.“ unter der Leitung des Selbstverteidigungsexperten Markus Wilger ausgerichtet wurde. Mehr als 60 Budoka aus unterschiedlichsten Stilrichtungen wie Taekwondo, Karate, Judo, Krav Maga und Jiu-Jitsu fanden sich auf der Tatami ein. Was sie verband, war nicht nur die Freude an Bewegung, sondern auch der Respekt vor der Vielfalt ihrer Disziplinen. Und genau diese Vielfalt wurde an diesem Tag zelebriert. Mit hochkarätigen Referenten war das Seminar erstklassig besetzt: Professor Mirco Berwing (6. Dan American Kenpo Karate) aus Berlin, Sensei Frank Herholt (5. Dan Koshinkan Karate) aus Bad Salzuflen, Sensei Dirk Lunnemann (4. Dan Jiu-Jitsu) aus Mülheim und Markus Wilger selbst (6. Dan Jiu-Jitsu) aus Bottrop vermittelten ihr Wissen und das komplett ohne Honorar. Ein starkes Zeichen für die Gemeinschaft im Budo.

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Elena, Josef und Fabian beim Frühlings-Seminar mit Markus Wilger

Mitgliederversammlung 2026: Ehrungen und Rückblicke auf das letzte Vereinsjahr

Arloff, 10. April 2026 (uk). Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung konnte der Vorsitzende Dieter Wiedemann zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ehren. Für ihre 50jährige Vereinstreue erhielt Anke Vey die Ehrenmitgliedschaft. Für 25jährige Vereinsmitgliedschaft wurden Thea Eschweiler, Marianne Prall, Robert Jaromin, Josef Flecken und Cilly Pichler ausgezeichnet. 

Die Ehrungen bei der Mitgliederversammlung: vorne Roswitha Runkel, Anke Vey, Cilly Pichler, Marianna Prall, Dieter Wiedemann; hinten Uli Kessel, Udo Wiedemann, Josef Flecken, Robert Jaromin. Auf dem Foto fehlt Thea Eschweiler.

Vorher blickten der Vorsitzende und die Abteilungen auf das Vereinsjahr 2025 zurück.  

Bei der Mitgliederentwicklung im Jahr 2025 ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Den größten Rückgang gab es mit rund 11% im Bereich Turnen und Fitness, hier insbesondere im Kinderbereich, während andere Abteilungen ihren Stand halten oder sogar ausbauen konnten. Als Grund für den Rückgang im Kinderbereich ist der Umbruch in den Kindergruppen zu nennen. Die Anzahl der Gruppen musste im Sommer durch den wohlverdienten Ruhestand der Übungsleiterin Claudia Hoffmann-Vey reduziert werden. Mittlerweile ist der Verein wieder in der Lage durch die neuen Übungsleiter/innen weitere Gruppen anzubieten. Am 01.01.2026 hatte der Verein 435 Mitglieder. 

Seit Januar 2025 gibt es neben der Homepage und Facebook auch einen Instagram-Account des Vereins. Damit wurde das digitale Angebot weiter ausgebaut. Im letzten Jahr beschloss die Versammlung eine neue Vereinssatzung, die von Geschäftsführer Udo Wiedemann ausgearbeitet wurde. In einer neuen Präambel werden übergeordnete Grundsätze des Vereinslebens als Leitbild festgeschrieben. Die Regelungen der neuen Satzung ermöglichen dem Vorstand, die Vereinsverwaltung digitaler als bisher auszugestalten. 

Bei den anstehenden Wahlen wurden Uli Kessel als des stv. Vorsitzender, sowie Udo Wiedemann als Geschäftsführer einstimmig wiedergewählt. Als Beisitzer wurden: Claudia Hoffmann-Vey, Doris Kläs und Elena Mies gewählt. Kassenprüfer sind Norbert Pichler und Marek Sadura. Roswitha Runkel schied nach langjähriger Tätigkeit als Kassenprüferin aus.  

Abschließend beschloss die Mitgliederversammlung eine Änderung der Beitragsordnung. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge bleibt unverändert, allerdings sind die Termine des Beitragseinzuges verändert. Statt am 01.02. und 01.08. werden die jährlichen und halbjährlichen Mitgliedsbeiträge künftig am 01.04. und 01.10. eines Jahres eingezogen. Außerdem wurde die Beitragsordnung an die Regelungen der neuen Vereinssatzung angepasst. 

Die komplette neue Beitragsordnung könnt ihr hier einsehen. 

 

Waffenfachkunde als Grundlage moderner Selbstschutzkonzepte

Hattingen, 26. März 2026 (jf). Nach Auffassung der „Modernen Jiu-Jitsu Allianz e.V.“ (MJJA) ist ein realitätsnahes Training zur Abwehr von Bedrohungen mit Pistolen und Revolvern ohne fundierte Kenntnisse über Aufbau, Funktionsweise und sichere Handhabung dieser Waffen nicht zielführend. Um dieses Ausbildungsdefizit zu schließen, bietet der Verband seinen Mitgliedern spezialisierte Waffenlehrgänge an. Die ersten Schusswaffenlehrgänge fanden am 28. März 2026 in Hattingen statt.

Im Fokus stand ausdrücklich nicht die Vermittlung von Abwehrtechniken, diese werden in gesonderten Modulen trainiert, sondern um die sachgerechte Handhabung von Kurzwaffen.

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Mondō 2026 - Lernen, Schwitzen, Lachen

Hagen, 02. Februar 2026 (jf). Das Mondō (Gespräch zwischen Sensei und Ushi Deshi) der „Modernen Jiu-Jitsu-Allianz e.V.“ (MJJA) fand vom 30. Januar bis 01. Februar 2026 in Hagen statt. Gastgeber war erneut der Verein ETV 1881 e.V. Abt. Yaware unter der bewährten Leitung von Michele Colonna und seinem großartigen Team – und man kann es gleich vorwegnehmen: Es wurde intensiv, lehrreich und stellenweise auch leicht „blau“ an Armen und Beinen trainiert.  

Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück direkt zur Sache. Trainiert wurde nach dem Cooper-Farbcode. Von Weiß (völlig unaufmerksam und unvorbereitet) über Gelb (entspannt, aber wachsam) und Orange (konkrete Alarmbereitschaft) bis hin zu Rot (Gefechtsmodus) wurde alles durchgespielt. Bei Letzterem wurde es dann auch mal etwas handfester. Das Resultat: ehrliche Trainingsspuren in Form von blauen Flecken, zerrissenen T-Shirts und zufriedenen Gesichtern. Unter der Anleitung von Michele Colonna, Markus Wilger und Mirko Berwing wurden unterschiedlichste Angriffssituationen trainiert, natürlich realistisch, dynamisch und manchmal sogar gegen mehrere Angreifer gleichzeitig. Ziel war es, den Aggressor kampfunfähig zu machen oder zu kontrollieren. Beim Transportgriff durfte dieser dann gern in eine „devote Lage“ (O-Ton Markus Wilger) gebracht werden, selbstverständlich rein technisch und mit sportlichem Respekt.

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Elena, Josef, Fabian und Winfried reisten nach Hagen zum Mondō (Bild: MJJA e.V.)

 

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